Kastrationsprojekte


Einnahmen- Ausgabenübersicht  (Stand 16.09.2021)

Einnahmen

2993,89€

Ausgaben

2422,63€

 

 

 

 

 

 

Kastrierte Hunde: 36

Katzen: 1

Update August 2021

Wir konnten 36 Hunde und 1 Katze kastrieren! Über diesen Erfolg freuen wir uns sehr! Anbei ein kleiner Bericht zu den Eindrücken vor Ort: 

Kastrationswoche vom 05. bis zum 12.08

Anlass für dieses Projekt war unser Wunsch nachhaltigen Tierschutz zu betreiben. Wie jedes Jahr, werden Welpen einfach kommentarlos in der Station abgegeben und der Wunsch das Leid der ungewünschten & teils misshandelten Tiere zu reduzieren steht bei uns an erster Stelle. Also sind wir aufgebrochen! Sieben Menschen, bestehend aus Fahrer Holger, 1. Vorsitzende Astrid, ehemalige Adoptantin Jeanette, Pflegestelle Luca, Interessentin Sonja und uns beiden - zwei Zwillinge Annika + Janina, denen Kastrationen sehr am Herzen liegen, weshalb wir das Projekt dieses Jahr in die Hand genommen haben. 

Astrid: 1. Vorsitzende 

Holger - unser Fahrer

Jeanette - ehemalige Adopantin

Sonja - wahrscheinlich zukünftige Adoptantin

Luca - Pflegestelle 

Annika mit Zsivany - sie sucht noch!

Und Janina mit Szilvi - sie sucht auch noch!

Im Vorfeld gab es Absprachen mit unserer Tierärztin vor Ort, die extra aus ihrer Schwangerschaftspause für uns in die Klinik gekommen ist und sich auch sehr auf das Projekt gefreut hat. Wir hatten uns für diese Fahrt viel vorgenommen und aufgrund der Anzahl an Menschen auch viel erreicht. Insgesamt haben wir 36 Hunde kastriert, verletzte Hunde zum Tierarzt gebracht, im Tierheim das Textillager aufgeräumt, ein Sonnensegel zum Schutz der Hunde gebaut, sowie ein Fotoprojekt für unsere Langzeitinsassen in Angriff genommen. Eine Kooperation mit einem österreichischen Verein aufgebaut für unsere Listenhunde in der Station (auch diese verdienen ein tolles Zuhause!).

Krizitian + Edit (die Tierheimleiterin)

Wir teilen uns auf - Edith und Kriztian nehmen uns abwechselnd auf Reise. Wir fahren los, sprechen mit den Anwohnern und setzen dort an, wo Hunde aus Kostengründen oder aus Verwahrlosung, sprich auf der Straße lebende Hunde, nicht kastriert werden. Auf dem Weg ins Romaviertel sehen wir eine Staffhündin frei auf der Straße. Sie zeigt sich sehr aufgeschlossen und Menschen zugewandt. Nach kurzem rumfragen hat sich ergeben, dass sie am Anfang der Straße „wohnt“. Wir sprechen mit den Besitzern und er sagt zu - juju wir dürfen die erste Hündin kastrieren. 

Für eine Kettenhündin ist sie in einem Verhältnismäßig guten Zustand. Über Staffs oder Staffmixe freuen wir uns ganz besonders - das sind oft Würfe, die leider ganz schwere Vermittlungschancen haben (nicht in Deutschland) und dann oftmals ein Leben lang in einer Station sitzen. Die Staffhündin haben wir am nächsten Tag kastriert und sie wieder zu den Besitzern zurückgebracht. Es geht weiter - wir sprechen noch mit anderen Anwohnern. Nicht jeder zeigt sich positiv gestimmt, aber wir sind froh erstmal präsent zu sein, sodass der ein oder andere noch mit aufspringt. Edit glaubt, dass manche vielleicht bereits nächsten Monat bereit für eine Kastration seien - manchmal braucht gut Ding Weile. Edit zeigt uns den ehemaligen Ort vieler unserer Hunde und wir lernen auch Kinder kennen, die beim letzten Mal einen Hund als Fußball verwendet haben. Ein Hund hat dort keinen Stellenwert und lebt auf der Straße (nicht im Haus) oft nebenbei mit. 

Wir werden ein anderes Mal gerufen - wir kamen in den Hinterhof und selbst die dort wohnende Familie konnte den Hund namens Csita nicht anfassen. Sie beißt um sich und zeigt sich Menschen gegenüber feindlich. 

Csita

Sie konnten wir dann auch kastrieren: 

Wir fahren zurück, an einen Ort, wo viele Welpen herkommen. Wir sind auf der Suche nach der Hundemama, die wohl jedes Jahr viele Welpen hat. An dem Ort wohnen viele Hunde, und wohl auch manchmal Cheeta, da die Kinder nach ihm fragen. Mir wird ein Hund auf dem Arm gedrückt - der wohl nicht mehr gewollt ist (Junghund von vermutlich 5-6 Monaten). 

 

Am nächsten Tag sind wir wieder on Tour - wir wollten Csita, die am vorigen Tag noch so „geliebt“ war, zurückbringen. Doch dann wollte man sie nicht mehr und sie musste gezwungenermaßen mit in die Station- leider der Alltag. Wir fahren zu einer anderen Kettenhündin, die jedes Jahr Welpen zur Welt gebracht hat. Ihr trauriges Leben lässt sich auf dem Bild zusammenfassen. 

Auch sie durften wir Gottseidank kastrieren - nichts schlimmer als Hündinnen, die aufgrund von Kettenhaltung zu ungewollten Wurfmaschinen werden, von ungewollten Welpen. 

Wir werden von den Maltesern vor Ort informiert, dass wir noch einen Staffrüden kastrieren dürfen. Also geht es am nächsten Tag nichts wie los! Der besagte Rüde wohnt hier: 

Und ist auch wie die Hündin ein toller, verschmuster Hund.

Wir fahren noch weiter. Einmal wurde mir eine ängstliche Hündin auf dem Arm gesetzt, die sogar am nächsten Tag direkt freudenstrahlend zurück zu ihrem Haus gelaufen ist, nachdem wir sie kastriert haben. Tierschutz ist nie schwarz, weiß. Auch in solchen Gegenden, wo das Tierwohl leider oft nicht an erster Stelle steht, gibt es Menschen, die sich für die Tiere einsetzen. 

Mit den Besitzern von dem unten Stehenden Hund haben wir gesprochen - in der Hoffnung ihn in den kommenden Monaten auch kastrieren zu dürfen. Eine Kamera vor Ort ist nicht immer erwünscht, oft wirkt es „vorführend“, sodass wir hier natürlich auch versucht haben niemanden vor den Kopf zu stoßen. Leider sind in sensiblen Momenten oft keine Aufnahmen möglich, weil unsere Priorität war, dass die Menschen vor Ort Vertrauen fassen.

Diesen Kettenhund hoffen wir beim nächsten Mal kastrieren zu dürfen. 

Die Tage verflogen unglaublich schnell! Wir hatten Glück, dass die Malteser vorher einen Aufruf gestartet hatten, so dass die Anwohner auf uns sozusagen bereits vorbereitet waren und wir dadurch es einfacher hatten Hunde zu kastrieren. Eine Katze, die bei uns am Hotel frei herum lief, konnten wir auch kastrieren. Das freut uns natürlich auch sehr! Dort gab es noch eine zweite Katze, die sich jedoch leider nicht einfingen ließ, weshalb wir hoffen, dass wir diese beim nächsten Mal kastrieren können (die Besitzer hatten bereits zugestimmt, konnten sie aber auch nicht fangen, da sie eigentlich nur draußen lebt). 

Wenn man bedenkt, dass zwei unkastrierte Hunde bereits 7 Welpen in den nächsten Monaten bedeuten könnten, sind wir unglaublich stolz, was wir mit den 36 Kastrationen erreicht haben! Durch die Kastrationen vor Ort lässt sich das Tierleid nachhaltig verringern und wir hoffen zeitnah wieder ein Kastrationprojekt durchführen zu können. 

Vielen lieben Dank an dieser Stelle auch nochmal unseren Spendern! Ohne diesen wäre diese Aktion nicht möglich gewesen. 

Euer Team der TRA


Update Juli 2021

Wir danken vom ganzen Herzen den großzügigen Spendern für dieses Projekt! Ohne Ihnen ist dieses Projekt nicht möglich. Vielen, vielen lieben Dank! Mit 2100€ können wir bereits etwa 26 Kastrationen im August durchführen! Vielen lieben Dank! Das freut uns sehr und wir berichten hier direkt im August! 


Möchten Sie Teil dieses Projektes sein? Werden Sie Kastrationspate! 

Für dieses Projekt werden „Kastrations-Paten“ gesucht, die sich finanziell an den Kosten für die Kastration beteiligen. Nur durch Ihre Spenden können wir vor Ort die Kastrationsprojekte durchführen!

Möglich ist eine alleinige Patenschaft (80,00 EUR) oder eine halbe Patenschaft (40,00 EUR) an einer Kastration. Im Gegenzug erhalten Sie ein kleines Geschenk als Dankeschön von unserer Seite.

Wir würden uns sehr über Unterstützung freuen, denn Kastrationsprojekte legen eine langfristige Basis, um das Problem der verwilderten Hunde und dessen unkontrollierte Vermehrung einzudämmen.

Gerne beantworten wir ihnen alle weitere Fragen,

Bei dem Wunsch zu einer Patenschaft bitten wir sie unter dem Verwendungszweck „Kastrationsprojekt“ den Betrag von 40,00 oder 80,00 EUR an das folgende Konto zu versenden. 

Tierrettung-Ausland e.V.
Kreissparkasse Köln 
 

BLZ: 370 502 99

KTO: 326557172
 

Für Europa-Überweisungen:
IBAN: DE78 3705 0299 0326 5571 72
BIC / SWIFT: COKS DE 33

oder Paypal:



Uns ist das Kastrationsprojekt sehr wichtig und wir freuen uns über jede Unterstützung!
DANKE,
Ihr Team der Tierrettung-Ausland


Warum ist uns dieses Projekt so wichtig?

Millionen von Hunde sind in Ungarn zu einem Leben auf der Straße verdammt. Ausgesetzt, ungewollt, oder nie ein anderes Leben kennengelernt, müssen die Hunde sich oft verletzt, krank und abgemagert durchschlagen.
Als Tierschutz Verein ist unsere größte Motivation das Tierwohl. Jedes einzelne Schicksal, dass wir positiv beeinflussen können, ist jede Mühe wert! - Dazu gehört es dann auch, solche Schicksale von vorn herein zu präventieren.
Kastrationsprojekte verhindern langfristig, dass mehr und mehr Tiere auf der Straße leiden müssen. 

Darum sind wir dieses Jahr im August wieder vor Ort um bei Kastration zu unterstützen, finanziell sowie auch mit Menschenkraft sofern möglich. Unser Ziel ist es Straßenhunde vor Ort einzufangen, zu kastrieren und danach noch nachzuversorgen, damit diese keinen Nachwuchs zeugen können, der dann geschlagen und ungewollt auf der Straße lebt. Nur wenn man langfristig die Anzahl der Straßenhunde verringert, kann man vor Ort das Tierleid verringern. 

Zur Illustration, was man mit nur einer Kastration bereichen bzw. verhindern kann. Wenn man von einem gesunden, zeugungsfähigen Hundepaar ausgeht, dann zeugt dieses Hundepaar in dem ersten Jahr im Durchschnitt 6 Hundewelpen. Im zweiten Jahr, mit hinzugekommen die neuen zeugungsfähigen Junghunde, kommt man dann bereits auf 36 Hundewelpen. Und wenn man diese Rechnung weiterrechnet, dann kommt man nach 10 Jahren bereits auf über 60 Millionen Hunde. Aus diesem Grund helfen Kastrationen! Mit nur einen Kastration eines Straßenhundes kann man bereits viel bewirken! Wollen Sie dabei sein und uns bei dieser Arbeit unterstützen? Das würde uns sehr freuen! Wir berichten hier zeitnah!